Neuer Lesestoff! ♥

Huhu meine Lieben!
Buchpost, sooo megasupertoll! *_____*

Meine neuen Schätze:

"Purpurmond" - Heike Eva Schmidt
"ICE - Hüter des Nordens" - Sarah Beth Durst

Haben mich beide vom Klappentext her sehr interessiert, auch die Cover haben mich praktisch angezogen wie Magnete. ^^

Purpurmond - Heike Eva Schmidt
Als Cat einen alten Halsreif findet, legt sie ihn sich neugierig um. Dumm nur, dass das Schmuckstück mit einem Fluch belegt ist und sie geradewegs in die Vergangenheit befördert. Zu allem Überfluss lässt sich der Kupferreif auch nicht mehr von ihrem Hals entfernen. Wären da nicht die kräuterkundige Dorothea und deren Bruder Jakob, der Cats Herz schneller schlagen lässt, würde sie wohl verzweifeln, vor allem, da der Halsreif sich immer enger zusammen zieht ...

ICE - Hüter des Nordens - Sarah Beth Durst
FÜR DIE LIEBE ÜBERSCHREITET SIE DIE GRENZEN DER WELT
Die junge Cassie ist in den endlosen Weiten der Arktis aufgewachsen. Ihre Großmutter erzählte immer, dass Cassies Mutter vom Nordwind entführt wurde. Cassie hat nie daran geglaubt – bis sie einem Eisbären begegnet, der plötzlich zu ihr spricht. So erfährt sie, dass die Geschichte aus ihrer Kindheit wahr ist. Um ihre Mutter zu befreien, muss sie ein altes Versprechen einlösen und die Frau des Eisbären werden. Cassie willigt ein, und schon bald entwickelt sich eine zarte Bindung zwischen ihr und dem magischen Wesen. Doch über dem Bären liegt ein Fluch, der ihre Liebe schon bald in größte Gefahr bringt.

[Rezension] Zeitenzauber - Die magische Gondel - Eva Völler

Infos zum Buch:
Autor/in: Eva Völler
Preis: 14,99€
Seiten: 333
Verlag: Baumhaus (Bastei Lübbe)
Reihe: "Zeitenzauber"-Trilogie
  1. Die magische Gondel
  2. Die goldene Brücke
  3. Das verborgene Tor

Klappentext:
Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen – und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen ...

Cover und Buchtitel:
Wow! Das Cover lässt mein Herz schneller schlagen, es ist wunderschön, riesiges Lob an die Umschlagsgestaltung! Eine rote Gondel, auf der ein Mädchen steht, die ein schönes hellblaues Kleid trägt. Es ist mitten in der Nacht, der Mond ist sehr groß hinter der Gondel abgebildet und spiegelt sich glitzernd im Wasser. Es ist auch noch etwas von der Kulisse Venedigs zu sehen und schöne Verzierungen mit Sternen und römischen Zahlen befinden sich am Rand. Ich finde das Cover sehr gelungen, weil es zum Einen perfekt zur Geschichte passt und zum Anderen echt klasse aussieht.
Auch der Buchtitel "Zeitenzauber - Die magische Gondel" ist gut gewählt. Er klingt geheimnisvoll und interessant. Also beides - 1A!

Schreibstil und Charaktere:
Dies ist bisher das erste Buch, was ich von Eva Völler gelesen habe und ich finde es super! Ich bin von der ersten Seite an richtig in die Geschichte eingetaucht und konnte mir durch Eva Völlers wunderbaren Schreibstil die Umgebungen sehr gut vorstellen. Die Autorin schreibt locker, angenehm und mit ganz viel Humor, der mir des öfteren einen lauten Lacher eingeheimst hat. Dann war ich nebenbei auch immer sehr fasziniert, denn ich habe durch dieses Buch so einiges über Venedig gelernt. Wie gesagt, konnte ich mir Umgebungen sehr gut vorstellen, es war so, als wäre ich in Venedig und würde die schwarzen Gondeln sehen und all die Gebäude und Kanäle auch. Es ist traumhaft! Durchgehend wird in Vergangenheit und in der Ich-Form aus Annas Sicht geschrieben, was meine Lieblingsschreibweise ist. Es gibt keine Kapitel, vielleicht mal Absätze, aber sonst ist das Buch nur in drei Teile (= sehr große Kapitel) eingeteilt. Durch die insgesamt witzige und lockere Stimmung des Buches (und auch die nicht vielen Seiten), hatte ich die Geschichte schnell ausgelesen.

Anna ist ein sympatisches Mädchen. Niete in Mathe, obwohl die Eltern hochintelligente Leute mit bedeutsamen Berufen sind, genügsam und liebevoll. Mir hat sie vor allem deswegen gefallen, weil es in ihrem Leben anscheinend nur Katastrophen gibt, die immer schlimmer werden. Verwirrend finde ich, dass sie als hübsch beschrieben wird und ein Doppelgänger von Miley Cyrus / Hannah Montanna sein soll. Ja, was denn nun, braune oder blonde Haare? Jedenfalls hat das Mädchen auf dem Cover dunkle Haare, da hab ich sie mir einfach so vorgestellt. Wie dem auch sei, es ist ziemlich amüsant, wie sie von dem einen Dilemma ins nächste stolpert, ohne auch nur irgendwas dafür tun zu müssen. Aber nach ein paar weiteren Seiten merkt man es ihr wirklich an, wie ihr die Dinge zusetzen und sie langsam verzweifelt. Zum Glück besitzt sie ihr besondere "Gabe" (ihre Mutter hält diese für eine "terminierte Wahrnehmungsstörung"), ihr Jucken im Nacken, das sie immer davor warnt, wenn es in ihrer Nähe gefährlich zu werden scheint. Von allen Charakteren, finde ich sie am besten gelungen. Ihre Gefühle und Gedanken habe ich immer gut verstehen können und ich finde sie ziemlich stark dafür, dass sie trotz ihrer ständig unschönen Lage, immer das Beste zu machen versucht.

Sebastiano ist der gutaussehende junge Mann, (durchtrainiert, dunkle lockige lange Haare, strahlend blaue Augen, gebräunte Haut) der sie unverschämterweise ins Wasser schubst. Um sie zu retten, fischt er sie aus dem ekelhaften Kanalwasser und hievt sie auf die rote Gondel - was ein schwerer Fehler ist. Denn Anna wird kurz darauf nach Venedig im Jahre 1499 befördert - vollkommen nackt. Der Verantwortliche hat natürlich nichts Besseres zu tun, als sich schnell und ohne Erklärung aus dem Staub zu machen und Anna wird von diesem Bartolomeo-Typen nur sehr vage bis gar nicht aufgeklärt... Später ist mir Sebastiano sehr viel sympatischer geworden.

Ich kann nicht zu viel von der Geschichte verraten, aber auf die Beziehung zwischen Anna und Sebastiano möchte ich noch grob eingehen. Schon beim ersten Gespräch (erst nach gefühlten zehntausend Versuchen Annas, Sebastiano irgendwie ausfindig zu machen) wird dem Leser klar, dass irgendwas zwischen den beiden laufen wird. Es knistert ein wenig, aber der Funke ist irgendwie nicht übergesprungen, es konnte mich nicht berühren. Bei den Charakteren war es ähnlich, Anna war super, aber die anderen waren zu blass, etwas oberflächlich.

Meine Meinung:
Ein wirklich unterhaltsames Leseerlebnis! Für mich quasi eine Atempause zwischen den ganzen tiefgründigen Büchern mit 800 Seiten etc. Des öfteren zum Schreien komisch und ich fand vor allem diese ganzen Dinge über Venedig super interessant. Habe mir sogar zum Ziel gesetzt, irgendwann mal dorthin zu reisen. Als es für Anna ENDLICH bergauf geht, ist das für Anna, als auch für den Leser wie eine Erlösung, man kann praktisch das Aufatmen "hören". Sehr amüsant ist auch, dass sich Anna wegen der "Zeitsperre" anders ausdrücken muss. Zum Beispiel kommt aus ihrem Mund "Abtritt" heraus, wenn sie eigentlich "Toilette" sagen will. Ein weiterer Punkt, der mich die meiste Zeit zum Lachen gebracht hat war, wie sich Anna oft über den monströsen Gestank im Jahre 1499 in Venedig ausgelassen hat. Genial! :D
Insgesamt wirklich toll, aber wegen der winzigen negativen Punkte (Charakterblässe, etwas schwache Liebesgeschichte) kann ich nur fast die volle Punktzahl geben, denn die Geschichte ist wirklich sehr toll und ich hoffe auf Mehr! Es soll ja zum Glück zwei Folgebänder geben. :)

Fazit:
4,5 von 5 Punkten! :)) Suuuuuuper!
Absolute Leseempfehlung! :)

***Dies ist schon meine 50. Rezension!***

Mi corazón hat mir was geschickt! ♥♥♥

Hallöchen! :))
Merkt man mir an, dass ich extrem gute Laune habe? :D
Die darf ich auch haben. :))
Denn meine herzallerliebste Seelenverwandte, mein "TBPOTU"-Gegenstück (Insider^^), 
mi corazón y mi flor ("mein Herz und meine Blume") hat mir was geschickt! ♥
Eine obersüße Postkarte von Shanty! *___*
 ♥

(...meine Adresse habe ich jetzt mal so "weggepainted" :D)

Ist sie nicht obermegahammergenialkrass-süß ? :D :))

Hachja... *-* Danke dir, Shanty(Yulifee)! :) ♥
Wie es dazu gekommen ist, dass wir uns gegenseitig für DIE Seelenverwandten halten? Ausländer halten zusammen! :D Nein Spaß, irgendwie ist das total verrückt bei uns gewesen, ich kann irgendwie ihre Gedanken lesen und sie meine, wir denken/tun sehr oft das gleiche, obwohl wir uns nie getroffen haben. ^^ Wir haben sogar festgestellt, dass wir gar nicht mehr chatten brauchen, weil wir ja so wie so schon wissen, was der andere denkt. :D
Ich bin soo froh, dass wir uns über das Bloggen kennengelernt haben! :))


 


Aaaaaaaaw, soo sweet! Much much much love from me too, dear Godmother!!



Lydia ♥

Update! ABOUT ME


[Rezi - Julia für immer - Stacey Jay] + Nochmal Buchpost ! ♥ *-*

Huhuu! :)

Komischerweise spackt Blogspot ein bisschen rum, deshalb hier nochmal der Link zu meiner neuen Rezension von

Julia für immer - Stacey Jay ! :)

Daaann hat mich heute schon wieder ein Packet erreicht! *-*

 ...und weil's auch ohne Schutzumschlag total toll aussieht:
 "Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt" 01 - Andrea Schacht

♥  *____* Die Cover werden immer schöner.

 "Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt" 01 - Andrea Schacht
Im Jahr 2125 hat sich Europa in eine Welt der kompletten Überwachung verwandelt. In diesem perfekt gesteuerten System – New Europe- wächst Kyria behütet auf. Bis sie an ihrem 17. Geburtstag erfährt, dass sie an einer tödlichen Krankheit leidet. Jetzt zählt nur noch ein Gedanke: Flucht. In der wenigen Zeit, die ihr bleibt, will sie endlich frei sein! An einem Ort, der dem Zugriff des Systems entzogen ist. Mit ihr auf den Weg macht sich Reb, der vor nichts und niemandem Angst hat. Doch schon bald sind den beiden die Verfolger auf der Spur. Und das ist nicht die einzige Gefahr: Alle, die sich der Macht von New Europe entziehen, drohen furchtbaren Seuchen zum Opfer zu fallen …

[Rezension] Julia für immer - Stacey Jay

Infos zum Buch:
Autor/in: Stacey Jay
Preis: 17,99€
Seiten: 344
Verlag: Egmont INK
Originaltitel: Juliet Immortal
Reihe: "Julia & Romeo" - Dilogie
  1. Julia für immer
  2. Für immer Romeo

Klappentext:
Romeo und Julia sind nicht im Namen der Liebe gestorben. Nein, Romeo hat Julia ermordet, um selbst Unsterblichkeit zu erlangen. Doch auch Julia ist in Wahrheit nicht tot. Seit 700 Jahren sind beide in einer Mission unterwegs: Romeo verhindert, dass Paare sich finden, Julia dagegen spürt jene Menschen auf, die für eine ewige Liebe bestimmt sind. Als sie glaubt, ihren eigenen wahren Seelenverwandten gefunden zu haben, passiert es: Zum ersten Mal trifft sie Romeo selbst, der zum Feind wurde und nun alles daransetzt, ihr Glück zu zerstören …

Cover und Buchtitel:
Ein schönes Cover, das auch zur Geschichte passt. Die abgebildete junge Frau stellt mit ihren grünen Augen und den roten Haaren wahrscheinlich Julia aus "Romeo&Julia" dar. Sie guckt ausdruckslos und direkt den Betrachter an. Insgesamt ist das Cover in Rot und rostigen Farben gehalten, was echt super aussieht. Zusätzlich ist das Cover mit ein paar roten Schnörkeln und blassen keinen Herzen verziert. Wie immer haben die Bücher vom INK Verlag auch wunderschöne Cover ohne die Schutzumschläge. Mir hat es sogar besser gefallen, als mit Umschlag.
Der Buchtitel gefällt mir sehr! "Julia für immer" ist passend zur Story gewählt und klingt interessant. Die Geschichte von der berühmten Tragödie Shakespeares "Romeo&Julia" wird hier einmal neu aufgegriffen. Julia und Romeo sind damals nicht gestorben, sondern sind unsterblich geworden, was den Buchtitel erklärt.

Schreibstil und Charaktere:
Ich habe zuvor noch nie ein Buch von Stacey Jay gelesen und bin nach "Julia für immer" auf jeden Fall positiver Meinung. Habe mich schon in den ersten Seiten sofort einlesen können und es war super! Die Autorin schreibt spannend, emotional und ernst. Der Schreibstil konzentriert sich auf die Gedanken und Gefühle, weniger auf die Umgebung, was aber hier wunderbar gepasst hat. Abgesehen von zwei Kapiteln, in denen Romeo aus seiner Sicht erzählt, wird die Geschichte von Julia in der Ich-Form und in Vergangenheit erzählt. Wobei ich sagen muss, dass mir ein paar Kapitel mehr von Romeo echt gefallen hätten. Während Julia in den 700 Jahren eine zeitgerechte Ausdrucksweise entwickelt hat, haben mich die Formulierungen von Romeo schon eher an die Tragödie Shakespeares "Romeo&Julia" erinnert, was mir auch besser gefallen hat. Jedenfalls hat mir der Schreibstil super gefallen, keine Frage. Ich finde es echt mutig, dass Stacey Jay sich traut, die weltbekannte Geschichte von "Romeo&Julia" neu aufzugreifen!

Julia lebt nun schon seit 700 Jahren auf der Welt, nach ihrem Tod, mal als gefühlsloser Geist im "Nebel", mal im Einsatz in den Körpern von Menschen. Ihre Mission ist es Seelenverwandte zueinander finden zu lassen, die Menschen daran zu erinnern, dass es wahre Liebe wirklich gibt und so die Botschafter, für die sie "arbeitet", zu nähren. Doch diese Einsätze sind auch gefährlich, denn zeitgleich bei ihren Einsätzen auf der Welt, ist auch einer von den Söldnern da. Die Söldner nähren sich von allem Bösen auf der Welt, sie töten, hassen und verführen die Seelenverwandten, um sie auseinander zu bringen und die Liebe auf der Welt Stück für Stück auszulöschen. Mit der Zeit müssen die Botschafter aber feststellen, dass die Söldner langsam die Überhand gewinnen... Es wird brenzlig!

Romeos Dasein besteht daraus in toten Körpern weiterzuleben, Julia zu jagen, zu töten und Liebende auseinander zu bringen. Seine Existenz ist damit gestraft, dass er völlig gefühlskalt ist (kein Hunger, kein Durst, keine Liebe, kein Gewissen etc.), von unseren sechs Sinnen, sind ihm nur noch das Sehen und Hören möglich. Mit der Zeit verwesen die Körper natürlich, und Romeo bervorzugt daher Orte wie Friedhöfe. Doch er merkt selbst, wie er mit der Zeit, durch den vollkommenen Emotionsverlust, langsam die Fassung verliert... Aber dieser Einsatz ist seltsamerweise anders als die zuvor.

Diesmal wacht Julia in Ariel Draglands Körper auf. Dieses Mädchen hat bis jetzt wirklich ein trostloses, trauriges und schlechtes Leben gelebt. Durch einen Unfall hat sie auf Armen und Gesicht Narben, die sie in der Schule zu einen Freak werden lassen. Jeder hält sich von ihr fern, ihre Mutter liebt sie nicht (das glaubt Ariel jedenfalls) und sie glaubt, dass sie mit ihrer Existenz das Leben ihrer Mutter zerstört hat, die Ariel im frühen Alter bekommen hat. Nur Gemma, die reiche Tochter eines hohen Tiers, hat sie als Freundin. Ariel will sie auch niemals verlieren, denn dann wäre sie völlig allein. Dann ist da Dylan, der sie ausführen will. Und die Sms, von seinen Freunden, ob er "Narbengesicht nun endlich flachgelegt hatte". Aus Hass und Wut verursacht sie einen Autounfall, als sie und Dylan zusammen unterwegs sind und kurz darauf wacht Julia in Ariel auf. Wo Romeo in dem Moment ist, ist ein schwerer Schock für Julia. Romeo befindet sich in Dylan!

Kurz darauf lernt Julia/Ariel Ben kennen, der ihr in der brenzligen Lage zur Flucht verhilft. Augenblicklich ist klar, dass sie irgendetwas großes und unglaubliches verbindet. Die Anziehungskraft ist enorm und doch weiß Julia, dass Ben nicht für sie, also nicht für Ariel, möglich sein kann. Es kann einfach nicht sein, ihre wahre Liebe ist doch längst mit Romeo vergangen, es ist unmöglich für sie nochmal zu lieben! Oder etwa nicht? Bildet sie sich das ein? Und dann sieht sie auch noch, dass Ben eine Seelenverwandte hat... Aber auch sie stellt wie Romeo fest, dass dieser Auftrag anders ist, als die zuvor.

Meine Meinung:
Ich kann nicht zu viel verraten, es ist auf jeden Fall ziemlich krass, wie die Autorin die Geschichte von "Romeo&Julia" verändert, in eine völlig neue Welt weiterspinnt und etwas ganz unglaubliches daraus macht. Sehr interessant finde ich auch diese Hass-Beziehung zwischen Julia und Romeo. Mir hat Romeo seltsamerweise von den Charakteren am besten gefallen. Das liegt zum einen an seiner verzweifelten Lage am Ende des Buches, an seiner Ausdrucksweise in seinen wenigen Kapiteln und seiner gesamten Rolle im Buch. Der gefährliche Rockstar-Bad-Boy, den alle heiß finden, aber mit Romeo noch einen wahnsinnigen und gestörten Touch bekommt. Da hingegen kann ich mich nicht ganz mit Julia anfreunden, die sich durch ihre ständige Unentschlossenheit und Entscheidungsangst bei mir ein wenig unbeliebt gemacht hat. Zudem hat mich ebenfalls das etwas abprubte und unrealistische Ende gestört... Abgesehen davon mag ich die Geschichte wirklich sehr! Der konsequente Mittelpunkt des Handlungsverlaufs ist immer "Liebe". Mädels, macht euch auf etwas gefasst! Auch wenn ich finde, dass Jungs dieses Buch auch lesen sollten/können. ;)

Fazit:
Ich vergebe 4 von 5 Punkten! :))
Originell, frisch, spannend und romantisch! - Lesen! ;)

Cover ohne Schutzumschlag! *-*

Wuhuuu! Neue Bücher! ♥ + Mini-News

Heya! :))
Mini-News:
Update! ABOUT ME
Schon meine niegelnagelneue Rezension zu "Daughter of Smoke and Bone" 01 gelesen? 
Wie bitte? NEIN?! Looos: *click&read*
. . .
Ratet mal, wieso es mir so gut geht! :D
Der Post-Titel vermiest mir ein wenig den Effekt... aber JA! 
NEUE BÜCHER! *-*


 "Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht" 01 - Jenny-Mai Nuyen
"Virtuosity - Liebe um jeden Preis" - Jessica Martinez

Tut mir wegen der echt schlechten Quali super leid, habe die Fotos abends und bei schlechter Belichtung machen müssen. ^^

Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht 01 - Jenny-Mai Nuyen
-Groß ist ihr Hass, größer ihre Liebe-
Der Handel mit Magie hat Aradon reich gemacht. - Täglich schickt die Magiergilde die Sturmjäger auf ihren fliegenden Schiffen aus, um Lirium, den Zauber der Berge, Wälder und Flüsse, zu fangen. Mit Lirium bringen die Menschen das Zwergenvolk um ihr Gold, knechten die Trolle und umwerben die Feen.
Doch jetzt droht Aradon ein magischer Krieg von ungeahntem Ausmaß. Das Alte Volk, einst Herrscher über alle Völker der Erde, hat fünf Dämonen auserwählt, um die Menschen zu bestrafen, weil sie die Magie des Landes für ihre Zwecke missbrauchen. Wenn die Fünf die verlorenen Totenlichter finden, ist der Untergang der Menschheit besiegelt.
Im Auftrag der Magier bricht die Sturmjägerin Hel auf, die Auserwählten aufzuhalten. Bis einer der Dämonen ihr das Leben rettet und sie vor eine schreckliche Entscheidung stellt: zwischen dem Hass auf ihren Feind und ihrer Liebe zu ihm. 

Virtuosity - Liebe um jeden Preis - Jessica Martinez
Die siebzehnjährige Carmen ist ein Star. Sie tourt mir ihrer Geige durch die Welt und spielt überall vor ausverkauften Konzertsälen. Doch die Konkurrenz ist hart. Beim Guarneri-Wettbewerb treten Jungstars aus den verschiedensten Ländern gegeneinander an - und nur der Sieg zählt.
Carmen steht unter Druck, den sie nur noch mit Tabletten in den Griff bekommt. Doch dann lernt sie Jeremy kennen, ihren ärgsten Konkurrenten um den Sieg. Und obwohl Carmen weiß, dass sie sich vor ihm in Acht nehmen sollte, fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Für Carmen ist die Zeit gekommen, sich zu entscheiden: Setzt sie auf Sieg oder auf die Liebe ...


Ich weiß beim besten Willen nicht, welches Cover ich schöner finde... ^^
Beide so wunderschön! *_____* ♥

Eure Lydia ♥

[Rezension] Daughter of Smoke and Bone - Zwischen den Welten - Laini Taylor

Infos zum Buch:
Autor/in: Laini Taylor
Preis: 16,99€
Seiten: 496
Verlag: Fischer FJB
Originaltitel: Daughter of Smoke and Bone
Reihe: "Daughter of Smoke and Bone"-Trilogie
  1. Zwischen den Welten
  2. "Days of Blood & Starlight" (USA, 6. Nov. 2012)
  3. ?

Klappentext:
Was würdest du dir wünschen, wenn du nur eine Perle deiner Kette opfern musst, damit dein Wunsch in Erfüllung geht?
Wo würdest du hinreisen, wenn du bloß durch eine Tür gehen musst, um nahezu alle Orte der Welt zu erreichen?
Wie würdest du dich fühlen, wenn du den falschen Mann liebst, er aber die Antwort auf alle deine Fragen ist? Karou dachte, sie wüsste, wer sie ist. Doch dann kommt es zu einer Begegnung, die alles verändert …

Eine Liebe, die älter ist als die Zeit. Und ein Kampf, bei dem ALLES auf dem Spiel steht. Der erste Band der Serie, die die Welt erobert.

Cover und Buchtitel:
Auf dem ersten Blick ist es bei mir ein absoluter Wow-Effekt. Meine Lieblingsfarbe ist Blau und da ist dieses Cover einfach perfekt! Ein junge Frau mit Lapislazuli-blauen Haaren und ebenfalls blauen Augen schaut sich geradezu verstohlen und achtsam um. Der untere Teil des Covers ist eine wilde aber schöne Mischung aus gezeichneten blauen Flügeln, Schnörkeln, einem Horn-Paar und Blumen. Darunter ist in schwarz der Umriss einer Stadt zu sehen. Die Farben variieren von Türkis zu Blau zu Lila und Schwarz und harmonieren sehr schön. Eines der schönsten Cover, die ich je gesehen habe. Die hübsche Frau (was für himmlische Lippen!) soll vermutlich Karou darstellen, jedoch verstehe ich nicht, was die blaue Augenfarbe soll, denn Karou hat sehr dunkele, fast schwarze Augen.
Der Obertitel der Reihe "Daughter of Smoke and Bone" ist passend gewählt und der Bezug auf die Geschichte ist klar. Die "Tochter" von der die Rede ist, ist Karou. "Zwischen den Welten" als Titel des ersten Bandes, finde ich ebenfalls schön ausgewählt, da Karou sich jeden Tag mit zwei komplett verschiedenen Welten auseinandersetzen muss. Nicht selten entsteht dadurch eine Art Zerissenheit in ihr. Sie wird mit vielen Dingen überladen, die sie vor anderen unbedingt geheim halten muss.

Schreibstil und Charaktere:
Vorab, es ist genial. Laini Taylor ist eine wirklich begabte Autorin, ihr Schreibstil ist so... schön. ich kann es nicht anders beschreiben; irgendwie poetisch aber manchmal auch knallhart oder super witzig. Es ist ein ständiges Wechseln und ich kann durch die Schreibweise hindurch eine ganz bestimmte Stimmung "erfassen". Also die Art und Weise wie sie schreibt ist ganz große Klasse. Jedoch muss ich auch sagen, dass ich mit dem Anfang nicht ganz so gut klarkomme. Ich bin noch nie in Tschechien oder Prag gewesen und konnte mir alles sehr schlecht vorstellen. (Google hilft!) Die ersten sechzig Seiten sind eine gute Einleitung zur Geschichte, um den Leser mit dem etwas seltsamen und geheimnisvollen Leben von Karou bekannt zu machen, wenn man das überhaupt so sagen darf, denn sogar nach dieser Einleitung stehen zehntausend weitere Fragen offen.
Zitat: " Er starrte sie an. "Was bist du?" Nicht wer, sondern was. Sie antwortete nicht. " (Seite 162)
Der Anfang ist etwas abrupt, man wird nach wenigen einleitenden Sätzen in eine direkte Handlung geworfen und ist vielleicht erstmal verwirrt. Aber danach geht es mit der Spannung wirklich steil bergauf. Plötzlich mitgerissen, habe ich das Buch schon innerhalb von zwei Tagen durch. Am Ende bin ich sogar überrascht und etwas traurig, dass es auf einmal vorbei sein soll und ich jetzt auf den nächsten Band warten muss. Die Geschichte wird in Vergangenheit in der Er/Sie-Perspektive abwechselnd aus Karous und Akivas Sicht erzählt, was ich wirklich toll finde. Am Ende kommt noch eine weitere Sicht hinzu, die ich aber nicht verraten werde. Die Erzählweisen sind immer unregelmäßig verteilt, sodass man nicht immer sofort weiß, von welcher Sicht nun erzählt wird. Das hat mir auch sehr gefallen und hat der Geschichte einen interessanten Lauf gegeben.

Zur besseren Zuordnung: Der Lapis Lazuli Edelstein (auch mein Lieblingsedelstein)
(Quelle:  http://www.gemstones-guide.com/Lapis-Lazuli.html)

Karou, lange und Lapislazuli-farbene Haare, elegante und gertenschlanke Figur, langer Hals (wie bei einer Ballerina) ein paar Tätowierungen (z.B. an den Handgelenken "true" und "story"), blasse Haut und dunkle Augen. Karou besucht eine Kunstschule und ist dort für ihre fremdartigen und fantasiereichen Wesen und ihrem leicht sarkastischen Lächeln, wenn sie sagt, diese Wesen seien echt, berühmt, die sich in ihren vielen Skizzenbüchern befinden. Ihre beste Freundin Zuzana steht ihr immer bei und mir hat ihre direkte und sehr selbstbewusste Art (trotz einer Körpergröße von weniger als eins fünfzig!) sehr gefallen. Ich mag sie vom ersten Moment an sofort! Kazimir, ein selbstverliebter Macho, ist eine Geschichte, an die sich Karou nie mehr erinnern will. Sie waren einmal zusammen gewesen und Karou hat ihn dann mit einer anderen erwischt. Auf der Suche nach Liebe und Bestätigung hat Karou gedacht, dass Kazimir der richtige ist, doch sie hat sich  getäuscht. Sie hat Schluss gemacht, aber Kaz will sie nicht gehen lassen; verfolgt/nervt sie und versucht sie wieder für sich zu gewinnen. Zuzana versucht sie abzulenken, aber für Karou ist es schon längst entschieden. Kazimir ist Geschichte. Karou lebt allein in einer winzigen Wohnung, die sie aber nicht als ihr "zu Hause" bezeichnen kann. Trotz tausender Versuche, die Wohnung nach ihrem Geschmack einzurichten, fühlt sie sich dort immer noch fremd. Aber auch so begleitet sie schon immer ein Gefühl der Leere, der Unvollständigkeit und Verlorenheit. Irgendetwas stimmt nicht und dieses sonderbare Gefühl ist für sie, als auch für den Leser ein Rätsel. Karou hat keine Ahnung, wer sie eigentlich ist. Aufgezogen wurde sie von Brimstone, dem Wunschhändler. Ihre ganze Familie, Brimstone, Issa, Kishmish, Twiga und Yasri besteht aus Chimären, Kreaturen, die teils einen Menschenkörper und teils einen Tierkörper besitzen. Mit keinem von ihnen ist Karou verwandt und sie weiß nicht woher sie kommt, nur dass sie schon als Baby bei Brimstone gelebt hat. Jedoch hält sie ein starkes familiäres Band zusammen.

Brimstone ist wie schon erwähnt eine Chimäre. Er ist ein Wunschhändler und tauscht Wunschsteine gegen Zähne aus. Ja, richtig gelesen, Zähne. Um es einmal grotesk zu beschreiben, ist Brimstone die männliche, furchteinflößende und dämonenhafte Version einer einfachen Zahnfee. Aber gegen Ende stellt sich heraus, dass er auch noch eine andere Aufgabe hat. Er und Karou haben eine Meister-Lehrling Beziehung zueinander, für Karou ist er aber auch wie ein Vater. Doch Brimstone hat es nicht so mit... Gefühlen und da ist es schonmal ein Highlight, wenn er lächelt oder Karou gar lobt. Er schickt Karou immer mal wieder auf weltweite Missionen, in denen sie ihm Zähne in den verschiedensten Variationen beschafft, doch weiß sie nicht, was genau er mit den Zähnen nun tut. Dabei wüsste sie es so gern!

Akiva, die göttliche Schönheit in Person, ein Soldat, ein Engel mit Feuerflügeln. Schwarze kurze Haare (mit einem spitzen Haaransatz!), honigfarbene Haut, muskulös nach Bilderbuch (breite Schultern, schmale Hüften) und unglaubliche Augen mit einer geradezu flammenden Iris. Er ist nicht allein auf die Erde gekommen, um eine Mission zu erfüllen, seine beiden Geschwister helfen ihm dabei. Er hasst seinen Vater, der ihn dazu gezwungen hat eine kaltblütige Maschine zu werden, die nur auf das Töten getrimmt wird. In Makkaresh (Indien) trifft er zum ersten Mal mit Karou zusammen, ein schicksalhafter Moment... der jä mit einem fast tödlichen Kampf endet!

Meine Meinung:
Mir hat so ziemlich alles sehr gefallen. Die wichtigsten Charaktere sind sehr schön beschrieben und ich kann mich mit jeder Figur anfreunden. Die Hauptprotagonistin Karou hat ebenfalls interessante Züge und auch sie habe ich liebgewonnen. Sie ist ganz und gar nicht so zart, wie sie aussieht. Im Gegenteil, sie ist überhaupt nicht zimperlich wenn es darum geht, dem Feind ein Messer in die Kehle zu rammen, um selbst zu überleben. Die Geschichte gefällt mir, ich finde es interessant, wie die Seraphim, die Engel hier beschrieben werden. Akiva ist nur einer von tausenden, die sein Vater auf die Welt gesetzt hat. Auch insgesamt finde ich die Schauplätze, in denen die Geschichte spielt sehr schön, wie z.B. Tschechien, Indien und Paris. Ein kleiner halber Punkt Abzug gibt es aber für den etwas komischen Anfang, der mich nicht sofort mitreißen konnte. Dafür war das Ende eine wahre Explosion von Spannung und Gefühlen. Auch die hinreißende Liebesgeschichte konnte mich überzeugen, sie war nicht kitschig; der Leser hatte wirklich das Gefühl, dass es sich um eine wahre schicksalhafte Begegnung handelt, die von höheren Mächten gelenkt wird. Ein grandioser Auftakt zu einer sehr vielversprechenden neuen Trilogie!

Fazit:
4,5 von 5 Punkten! :)
Klare Leseempfehlung, eine tolle Geschichte, die mit ihrer Fantasie und ihrem Gefühl überzeugt! :))

[Rezension] Avalon - Rosendorn - Jenna Black

Infos zum Buch:
Autor/in: Jenna Black
Preis: 14,99€
Seiten: 399
Verlag: PAN
Originaltitel: Glimmerglass
Reihe: "Avalon"-Trilogie
  1. Rosendorn
  2. (eng.) Shadowspell
  3. (eng.) Sirensong

Klappentext:
"Ich heiße Dana, und bevor ich nach Avalon gekommen bin, wusste ich nicht mehr über diese Stadt, als dass sie der einzige Ort auf der Erde ist, an dem sich die Feen- und die Menschenwelt überschneiden. Na ja, okay, den ganzen langweiligen Kram zur Geschichte habe ich in meinem Reiseführer auch überblättert. Aber inzwischen könnte ich selbst einen Reiseführer mit ein paar verdammt nützlichen Tipps schreiben: 1. Richtet euch darauf ein, dass ihr ein paar besondere Fähigkeiten entwickeln könntet und deshalb plötzlich zur meistgesuchten Person in Avalon werdet. 2. Packt unbedingt fluchttaugliches Schuhwerk ein. Und besonders wichtig: 3. Verliebt euch ja nicht in einen atemberaubend gutaussehenden Feenjungen! Denn wenn etwas zu gut scheint, um wahr zu sein, dann ist es das auch …"

Cover und Buchtitel:
Das Cover ist super gelungen! Das Mädchen stellt aller Wahrscheinlichkeit nach, Dana Hathaway dar. Und Ja, das rote Rosenkleid dient nicht nur der Schönheit, es hat sogar eine Bedeutung. Die roten Rosen dienen in der Geschichte als bekennendes Zeichen der Gefolgschaft des Dunklen Hofes von Faerie (der Feenwelt) und es passt hier sehr gut rein. Noch besser hätte ich es gefunden, wenn Dana auf dem Cover noch ihre Kamee-Halskette mit der weißen Rose getragen hätte, denn die weißen Rosen symbolisieren die Angehörigkeit an den Lichten Hof. Dana ist Halb-Sommerfee und Halb-Mensch. Also alles in allem - SUPER!
Auch der Titel "Rosendorn" passt perfekt zur Geschichte, da die Rosen als Symbole für die Höfe dienen und die "Dornen" den dezenten Hinweis darauf geben, dass diese Höfe es vielleicht nicht immer gut mit einem meinen. Ebenfalls sehr schön ausgewählt.

Schreibstil und Charaktere:
"Rosendorn" ist mein allererstes Buch von der, mir bisher unbekannt gebliebenen, Jenna Black. Und ich bin positiv überrascht! Der Schreibstil ist wunderbar, flüssig zu lesen, angenehm, humorvoll und wortgewandt. Ich hatte nie das Gefühl eine Lesepause einlegen zu müssen und so war das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es ist kein anspruchsvolles Buch, deshalb ist es auch für Zwischendurch sehr zu empfehlen. Das gesamte Buch über, erzählt Dana Hathaway, die Hauptprotagonistin, in Vergangenheit und in Ich-Form. Die Geschichte an sich hat mir ebenfalls gefallen, auch wenn die überstürzten Handlungen Danas für meinen Geschmack, nicht gut durchdacht waren. Die Idee mit Avalon, einem echten Ort, der zwischen der Menschenwelt und Faerie liegt, finde ich gut und interessant.

Dana Hathaway, sechzehn, Sängerin, noch Jungfrau, durchschnittlich hübsch (jedenfalls meint sie das) und ein Vollblut-Teenager. Ganz das typisch rebellische Image eines Teenagers annehmend, verlässt sie ohne ein Wort ihre Mutter, die ein offensichtliches Alkohol-Problem hat, und macht sich nichtsahnend auf den Weg zu ihrem Vater in Avalon. Dort angekommen bemerkt sie schon bald, dass dieser "spontane Besuch" möglicherweise keine gute Idee ist, als ihre Tante Grace sie kurzerhand entführt. Und das ist nur eine Katastrophe von vielen, die Dana erwarten.

Auch wenn ich es sehr überstürzt und etwas beängstigend finde, dass Dana einfach mal so von zu Hause wegläuft und nach London zu ihrem Vater reist, den sie nicht mal kennt, kann ich ihr Handeln ein bisschen verstehen. Ich weiß nämlich nicht, wie es ist, mit einer Alkoholikerin als Mutter aufzuwachsen/zusammenzuleben und schon früh allein zurechtzukommen. An einer Stelle sagt Dana sogar, dass sie, seit sie sechs ist für sich selbst kochen müsse. Aber genau an der Stelle denke ich mir, hätte das doch irgendjemandem auffallen müssen. Zumindest im Kindergarten oder in der Grundschule hätte irgendein Lehrer es bemerken und das Jugendamt benachrichtigen müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mutter einfach so damit durchgekommen ist. Außerdem ist mir auch schleierhaft, wie sie mit ihrem Alkohol-Problem und ihrem "Dauer-Ausnüchterungs-Zustand" irgendeinen Job hätte bekommen können, geschweige denn Geld verdienen können.

Jedenfalls hat mich das sehr überrascht, denn ich hatte zu Anfang der Geschichte gedacht, dass Dana eine verantwortungsbewusste und durch ihre hoffnungslose "Mutter", abgehärtete, junge Erwachsene wäre. Und wieder einmal merke ich, dass ich momentan viel zu viele Bücher lese, in denen die Sechzehnjährigen total über alles Bescheid wissen, flirten können wie die Weltmeister und erwachsener sind, als so manch ältere Menschen, die ich so im wahren Leben kenne. Da ist Dana Hathaway wirklich eine erfrischende Abwechslung, denn sie ist ein wahres Unschuldslamm und hatte mit ihren sechzehn Jahren nicht schon tausend Liebschaften. Mir hat Dana, der anscheinend nie etwas gutes passiert, über die alle anderen herrschen, sie kontrollieren, ihr keinen Freiraum geben und sie permanent anlügen und enttäuschen, echt leid getan. Aber mir ist sie auch sympatisch, denn sie hat einen gesunden Humor und versucht immer, die immer schwierigen Situation mit ihrem Sarkasmus zu retten. Da ist es nicht überraschend oder schlimm, dass alles irgendwann zu viel wird und Dana mal ausbrechen und weinen muss. Als Person habe ich sie liebgewonnen und der Humor hat mich oft zum Lachen gebracht. Gut finde ich ebenfalls, dass die meisten Charaktere Tiefgang haben und schön herausgearbeitet sind.

Meine Meinung:
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir diese Geschichte doch sehr Spaß gemacht hat. Der Schreibstil ist wunderbar und auch wenn es ein paar Logikfehler gibt, finde ich den Auftakt der Trilogie gelungen. Die Hauptprotagonistin geht quasi durch die Hölle und genau das lässt den Leser zu ihr auftauen. Auch diese Beziehung zu Ethan, den unverschämt gutaussehenden Elfenjungen, ist sehr interessant und authentisch und ich freue mich, dass es sich nicht zu dieser typischen "wir sehen uns in die Augen und schon steht fest, dass wir für immer und ewig zusammenbleiben werden"-Sache entwickelt hat. Mir kommt es so vor, als würde Dana die ganze Zeit über gefangen gehalten werden. Erst zum Ende hin kommt die Vorahnung von einer möglichen Verbesserung dieses "Zustands". In Dana steckt Potenzial, genau wie in diesem Buch.

Fazit:
4 von 5 Punkten!
Humorvoller Auftakt der Geschichte eines ziemlich verkorksten Teenager-Halbfee-(noch) Jungfrau-Lebens. :)

[Rezension] Lovesong - Gayle Forman

Infos zum Buch:
Autor/in: Gayle Forman
Preis: 12,99€
Seiten: 272
Verlag: Blanvalet
Originaltitel: "Where She Went"
Vorgeschichte:
Wenn ich bleibe (eng. "If I Stay")

Achtung! Es ist der zweite Band, es können in dieser Rezension also Spoiler vorkommen!

Klappentext:
Ein unvergessliches Buch über eine unvergessene Liebe
Das Ende seiner großen Liebe zu Mia lässt Adam fast am Leben zerbrechen. Ruhelos, leer, ausgebrannt fühlt er sich, trotz seiner sensationellen Erfolge als Rockstar. Auch wenn er seinen Gefühlen auf der millionenfach verkauften CD Collateral Damage Ausdruck verliehen hat, ist der Schmerz über den Verlust von Mia noch immer zu stark, als dass er ihn ertragen könnte. Als Adam von einem Konzert erfährt, das Mia, inzwischen gefeierte Cellistin, in New York gibt, will er nur eines: sie wiedersehen. Noch in derselben Nacht finden sie den Mut, sich auszusprechen, sich auszusöhnen und sich zu trennen, um eigene Wege zu gehen. Da hört er, wie eine Stimme seinen Namen ruft …

Eine große Liebesgeschichte zweier Menschen, die gegensätzlicher nicht sein können und sich doch brauchen, um vollständig zu sein.

Cover und Buchtitel:
Wie auch schon beim ersten Band "Wenn ich bleibe" finde ich das Cover sehr schön und passend. Eine Frau und ein Mann liegen auf dem Rücken, Kopf an Kopf auf (dem Boden? einem Steg? einem Holzbalken?) Etwas aus Holz. Während die Frau aufmerksam und mit einem geheimnisvollen Lächeln in die Kamera guckt oder hier eben den Leser anschaut, liegt der Mann mit geschlossenen Augen, die Kopfhörer aufgesetzt, entspannt da und scheint sich voll auf die Musik zu konzentrieren und sie zu genießen. Mir kommt es so vor, als wäre der Mann, der wohl Adam darstellen soll, hier der Mittelpunkt, auch wenn Mia im Bild mehr auffällt. Sie strahlt richtig mit ihrer hellen Haut im Kontrast zu ihren dunklen Haaren, fast wie bei einem Geist. Auch der falsche Lichteinfall verrät, dass sie vielleicht nicht wirklich da ist, sondern Adam sie sich nur vorstellt. In Bezug auf die Geschichte ist das Cover wirklich sehr passend und mir gefällt es, dass der Stil vom ersten Band (blau, schwarze Farben, die blauen Punkte) übernommen wurde und eine Verbindung daraus entsteht.
Doch diesmal finde ich den Titel "Lovesong" nicht gut. Meiner Meinung nach, passt er so gar nicht zur Geschichte, vor allem nicht am Anfang. Da finde ich den englischen Titel "Where She Went" schon viel besser.

Schreibstil und Charaktere:
Ich bin froh, dass "Wenn ich bleibe" kein einmaliges Leseerlebnis war, bei dem ich feststelle, dass ich Gayle Formans Schreibstil liebe! Hier ein großes Lob an die Übersetzung. Der Schreibstil ist himmlisch, manchmal poetisch, direkt und mit sehr viel Gefühl. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, aber Gayle Forman schreibt so, dass es mich irgendwie total berührt. Wirklich atemberaubend und fesselnd. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass dieses Mal aus der Sicht von Adam erzählt wird, aber nach einem kurzen Überraschungsmoment habe ich mich sehr darüber gefreut. In dieser Geschichte geht es ja um Mia und Adam. Und weil ich Mia im ersten Buch kennengelernt habe, lerne ich im zweiten Buch nun Adam kennen. Und ich muss sagen, dass ich im ersten Moment, also am Anfang der Geschichte, echt geschockt war. Mir ist praktisch der Spaß ausgegangen, als ich las, in was für einer Lage Adam ist. Von der ersten Seite an, war ich von seiner Sicht der Geschichte gefesselt, habe mitgefiebert und Adam von ganzem Herzen gewünscht, dass es für ihn gut ausgeht. Ich meine, das, was Mia getan hat, ist echt... grausam. Besser kann man das nicht ausdrücken. Zugleich finde ich es auch sehr spannend, wie Adam sein Leben als plötzlicher Rockstar, für den er sich selbt gar nicht hält, beschreibt und hatte hier und dort auch Momente, in denen ich mir vorstelle so berühmt zu sein wie er. Und hinterher bin ich immer froh, dass ich es nicht bin. Die Geschichte wird von Adam in der Ich-Form und in Vergangenheit erzählt. Am Anfang weiß der Leser bloß, dass es seit dem Unfall schon einige Zeit vergangen ist, es Adam echt miserabel geht (um nicht zu sagen "beschissen", weil das ja doch sehr gewagt ist in einer Rezension) und Mia weg ist. Sie hat ihn verlassen, warum und wie es passierte, ist zunächst unbekannt. Meistens kommt, bevor ein Kapitel anfängt, ein Zitat aus einem Lied aus dem Album "Collateral Damage" von Adams Band "Shooting Star". Sie beziehen sich auf den Inhalt des jeweiligen Kapitels und haben mir ebenfalls sehr gefallen. Natürlich ist mir bewusst, dass das viel zu viel Arbeit gewesen wäre, aber ein echtes Album mit den Liedern zum Buch, hätte mir echt gut gefallen.

Adams Leben steht auf dem Kopf. Jeden einzelnen Tag überkommt ihn die nervöse Angst vor der großen Tour, die bald ansteht. Siebenundsechzig Tage. Er ist ausgebrannt, ruhelos und verzweifelt, flüchtet vor den wesentlichen schmerzhaften Fragen, die seinen Kopf einnehmen und ihn nicht schlafen lassen. Er greift schließlich zu anderen Mitteln, um mit seinem neuen und kaputten Ich klarzukommen, nimmt Pillen, die seine nie sinkende Nervosität dämpfen sollen, fängt an zu rauchen, versucht seine ständig zitternden Hände zu beruhigen und überspielt, dass ihn schon lange nichts mehr motiviert. Schon gar nicht die Musik. Adam hat sich ein Leben als Rockstar, der er unfassbarerweise schon ist, nicht so vorgestellt. Seine Leidenschaft für das Musizieren zu verlieren, die Zeit nicht mehr unter Kontrolle zu haben, sich bei einem Auftritt mit tausenden von Fans vollkommen alleine zu fühlen; das war alles nicht geplant. Und doch steht er da. Wie ein geprügelter, trauriger Junge, den nichts mehr hält. Und das alles nur wegen ihr. Sie ist der Grund, weshalb er so geworden ist. Mia hat in verlassen und doch, kann er sie einfach nicht loslassen. Stellenweise habe ich gedacht: "Mia, wie konntest du nur?"

An dieser Stelle möchte ich gerne meine Lieblingszitat aufschreiben:
Zitat:" "ICH HALTE DAS NICHT LÄNGER AUS!", schreie ich lauter als je zuvor in meinem Leben, so laut, dass mein Atem wahrscheinlich die Bäume in ganz Manhatten umsäbeln könnte. Zumindest scheint es mir so. Und während ich gegen die unsichtbaren Wellen und die nicht vorhandenen Strudel und die Dämonen, die nur allzu real sind und die ich selbst gerufen habe, ankämpfe, spüre ich plötzlich, wie sich etwas in meiner Brust öffnet, ein Gefühl, das so intensiv ist, dass es sich anfühlt, als würde mein Herz gleich zerspringen. Und ich lasse es einfach geschehen. Ich lasse es protestlos zu. " (Seite 201)
Meine Meinung:
Ein Wahnsinnsbuch! Bei "Wenn ich bleibe" hatte ich etwas mehr das Gefühl, dass die Musik, vorallem die Fronten Punk-Rock und Klassik, die ganze Geschichte umgibt. Bei diesem Buch ist die Musik etwas in den Hintergrund gerutscht und es geht mehr um Adam und Mia, auch wenn die Musik trotzdem immer präsent ist. Und das finde ich auch gut so! Das Ende des ersten Buches hat förmlich nach einer Geschichte über Mia und Adam geschrien und ich bin froh, dass Gayle Forman diesem Schrei nachgegangen ist. Am Anfang war ich geschockt, wegen Adams mentalen Zustand. Dann war ich aufgeregt, als sich Mia und Adam wiedersehen - und das Wiedersehen hat mir das größte Gefühlschaos eingeheimst, das man sich vorstellen kann. Von Freude, Trauer, Verwirrtheit und Schock, war alles mit dabei. Also an Mangel an Emotionen wird dieses Buch nicht scheitern und auch an sonst irgendwas, denn es ist wirklich perfekt! Inklusive dem unglaublichen Ende.

Fazit:
Ich vergebe 5 von 5 Punkten!! :))
Ein so wunderbares Buch mit gigantischen Bergen verschiedenster Gefühle und letztendlich auch ein Hoffnungsfunken für die wahre Liebe. :)

Oh! Habe mal wieder Musik beim Lesen gehört! :)
Hat vom Text und Stil her gut gepasst, wie ich finde. ^^
Breaking Benjamin - "Breath"

Ja, es geht mal wieder um mein Lieblingsbuch. :D

N'Abend! :)

Habe mir so Gedanken gemacht. Uuuh, jetzt wird's spannend, Lydia hat nachgedacht. ^^

(Schon meine Amateur-Zeichnung gesehen?^^)

Ich weiß nicht, ob's nur mir so geht, aber irgendwie will/kann ich gerade zu meinem Lieblingsbuch (Seelen - Stephenie Meyer) KEINE Rezension schreiben. Ich habe dieses Buch schon so oft gelesen, so oft durchgekaut und mich so oft mit der gleichen Geschichte auseinandergesetzt, dass ich erstmal gar nicht wüsste, wie ich das alles, was mir zu diesem Buch einfallen würde, aufschreiben sollte. Vor allen Dingen, könnte ich einfach nicht mehr so neutral, "trocken" und "sachlich" über dieses Buch schreiben, dass geht mittlerweile nicht mehr... Denn es gefällt mir nicht nur, ich liebe es. Das ist schon ein riesiger Unterschied. Beim Lesen, fallen mir nebenher noch tausend andere Dinge ein, die ich beim vorherigen Lesen mal gedacht habe etc. Wenn ich es versuchen würde, wäre meine Rezension wahrscheinlich nochmal ein eigenes Buch. (:D) Aber ein weiterer Faktor, der es mir irgendwie unmöglich erscheinen lässt, ist dass ich das Gefühl haben würde, dem Buch mit einer Rezension nie gerecht werden zu können. Versteht ihr? Es würde (mir) irgendwie den Wert des Buches verringern, wenn ich es auf die selbe Stufe stellen würde, wie alle anderen Bücher, die ich gelesen habe und darüber eine Rezension schreiben würde. 

Ich höre mich an, als spräche ich über eine wahrhaftige Person. :D Aber so in der Art ist die Geschichte ja mittlerweile auch für mich. ^^ 
Meine Lieblingsurlaubswelt/ mein Lieblingskopfkino-Film/ mein Lieblingsbuch. ♥ 
Und mein Traummann, Ian O'Shea! ♥.♥

Geht es euch genauso oder seht ihr das ganz anders? :)
Habt ihr auch ein absolutes Lieblingsbuch und habt ihr vielleicht darüber eine Rezension geschrieben? :) Den Link bitte! :D

Eure Lydia ♥

Gewinnspiel bei 'Meine Bücherwelt' (Jana&Junebug) !

Hallo! :)
Ich möchte gerne ein bisschen Werbung für das Gewinnspiel meiner Kumpeline Jana machen. ;)
Es endet schon am 18.02.2012 (ja, MORGEN) um 20:00 Uhr, also ran an die Arbeit! :D

HIER geht's zum Gewinnspiel, macht mit. ;)

So sieht's aus:

Gewinnspiel

Hallo ihr Lieben!
Wir haben uns überlegt auch ein Gewinnspiel zu veranstalten..
Was das für Gründe hat? Nun.. wir haben lust dazu :D

Zu Gewinnen gibt es eins von diesen schönen Büchern:

Göttlich verdammt
 von Josephine Angelini (TB)

Gegen das Sommerlicht
 von Melissa Marr (TB)

Ihr könnt euch dann eins von beiden aussuchen. Wir haben beide von ihnen als gut befunden :)
Das müsst ihr tun:

Schreibt eine Rezension (sie kann auch schon vorhanden sein) von eurem Lieblingsbuch. Postet sie auf eurem Blog und sendet uns den Link per E-mail. Solltet ihr keinen Blog haben, könnt ihr uns die Rezension auch als Textdokument als Anhang senden. Die von uns beiden am besten befundene Rezension gewinnt!
 E-mail: jana.junebug@googlemail.com
Das Gewinnspiel startet am 27.01.12 um 20:00 & endet am 18.02.12 ebenfalls um 20:00!
Der Gewinner wird spätestens am 25.02.12 per E-mail kontaktiert.
An unsere Mitglieder: Ihr bekommt noch eine Überraschung  (vllt ein Lesezeichen oder sonstiges) als Dankeschön dazu :)
Viel Spaß, Jana & Junebug

Würde mich und bestimmt auch Jana und Junebug sehr freuen, wenn viele mitmachen. :)

Eure Lydia  ♥

[Rezension] Wenn ich bleibe - Gayle Forman

Infos zum Buch:
Autor/in: Gayle Forman
Preis: 8,99€
Seiten: 304
Verlag: Blanvalet
Originaltitel: If I Stay
Fortsetzung:
Lovesong (eng. "Where She Went")

Klappentext:
Eine außergewöhnliche Geschichte über die Liebe, über Musik, über Freunde, Familie und das Leben

Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben – oder ihrer großen Liebe zur klassischen Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn sie Adam dadurch verliert?
Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles und steht schließlich vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen? Lieben oder sterben?

Cover und Buchtitel:
Ich finde das Cover wirklich klasse! Es passt perfekt zum Inhalt des Buches und ist auch optisch sehr schön. Auf dem ersten Blick wirkt es gründlich und weißt so gut wie keine Mäkel auf. Aber wenn man es unter die Lupe nimmt, bemerkt man ein paar Bildbearbeitungsfehler, wie zum Beispiel die Hände der Frau. Eine junge Frau, mit dunklem Teint und sehr dunklen, langen und lockigen Haaren, sitzte entspannt auf einem Steg. Das Mädchen stellt wahrscheinlich Mia dar. Unter der einen Hand sind ein paar Musiknotenblätter verteilt und im Hintergrund erkennt man unscharf einen See. In der Luft scheinen blaue Punkte zu schweben und offenbar ist es um den Zeitpunkt schon dunkel, was sich aber mit der Belichtung der Frau schneidet. Insgesamt ein wunderschönes Cover! Im Gegensatz dazu steht das absolut unpassende, nichtssagende und langweilige Cover, das vor dieser Ausgabe auf dem Markt war / immer noch ist:
 Der Titel "Wenn ich bleibe" ist super gewählt, denn es geht schließlich darum, wie sich Mia entscheidet. Es ist übrigens die direkte Übersetzung des englischen Titels "If I Stay". Außerdem finde ich es sehr schön, dass das "bleibe" auf dem Cover durch eine andere Schriftfarbe hervorgehoben wird. Dadurch kann viel mehr in den Buchtitel hineininterpretiert werden. Neben dem Titel selbst "Wenn ich bleibe" entsteht daneben auch eine Bitte; eine Aufforderung mit dem anders unterlegten "bleibe". Wirklich sehr schön.

Schreibstil und Charaktere:
"Wenn ich bleibe" ist mein erstes Buch, was ich von Gayle Forman gelesen habe und alles was ich zuerst dazu sagen kann ist: WOW! Was für ein emotional geladenes, tiefgründiges und absolut herzzerreißendes Buch! Es ist immer wieder seltsam, wie ich unbewusst immer Bücher lese, die im Groben irgendwie miteinander zusammenhängen, momentan lese ich nur Bücher mit Herzschmerz und der Garantie, bei den letzten Seiten in Tränen auszubrechen. Doch bei diesem Buch, hatte "in Tränen ausbrechen" nochmal eine weitere, andere Dimension. In den letzten hundert Seiten konnte ich praktisch gar nicht mehr aufhören zu weinen. Nun aber zum Schreibstil. Ich war leicht überrascht, dass mich dieses Buch von der ersten Seite an vollkommen gefesselt hat. Ich habe keine Ahnung, mit was ich gerechnet habe, aber ganz bestimmt nicht mit sowas. Gayle Forman überzeugt mit einem grandiosen Schreibstil, der mitreißend und sehr gefühlvoll ist und einfach etwas besonderes an sich hat. Ganz platt könnte ich behaupten, dass sich das ganze Buch um den Unfall dreht, den Mia und ihre Familie in ihrem Auto erleiden und um Mias Situation nach dem Unfall. Aber es ist sehr viel mehr als das. Es geht um Mias ganzes Leben, um Musik, um ihre Kindheit, ihre ganzen Erinnerungen, um ihre Eltern, ihr Bruder Teddy und um ihre Freunde und nicht zuletzt um Adam. Die einzelnen Kapitel haben als Titel Uhrzeiten, es geht also tatsächlich zunächst erstmal nur um die Situation Mias nach dem Unfall. Jedes Kapitel fängt mit der wirklichen Situation im Krankenhaus an, wie es Mia körperlich geht etc. , aber dann driften Mias Gedanken immer zu Erinnerungen ihres Lebens ab, die dazu beitragen, sie besser kennenzulernen. Die Geschichte wird aus Mias Sicht in Vergangenheit und in Ich-Form erzählt. Es war wirklich mal etwas anderes. Ich habe noch nie oder sehr selten (ich weiß es nicht genau) eine Geschichte gelesen, in der das "Jetzt" so oft mit dem "Früher" wechselt. Es war für mich eine wirklich positive Erfahrung, denn jedesmal war ich völlig mitgerissen. Ich finde es schwierig, in dieser Rezension nicht zu viel zu verraten, deshalb werde ich nicht konkret darauf eingehen was passiert, sondern wie es passiert. Mia liegt nach dem Unfall im Koma, doch trotzdem ist sie als "gefühlsloser Geist" noch da, bekommt alles um sich herum mit. Sie kann sich im Krankenhaus frei bewegen, genau wie in der Realität, sie kann also nicht durch Wände gehen oder Ähnliches. Sie, der "Geist", kann das Krankenhaus jedoch nicht verlassen.

Mia Hall, siebzehn, dunkle Haare und ebenfalls dunkle Augen, trockener Humor und eine unglaubliche Leidenschaft für das Musizieren mit ihrem geliebten Cello. Mia scheint in ihrer Familie ein "Außenseiter" zu sein, denn die restlichen Mitglieder der Familie sind blond und blauäugig, während sie mit ihrem dunklen Haaren und Augen heraussticht. Aber nicht nur da, ist sie eigenartig/besonders. Ihr Vater war ein Punk, ein Schlagzeuger in einer Band und ihre Mutter war ebenfalls eine heiße Punk-Braut, sie wuchs also praktisch mit der Punk-Musik auf, genauso wie ihr kleiner Bruder Teddy. Da war es umso erstaunlicher, dass Mia sich so sehr zur klassischen Musik hingezogen fühlte und schließlich dem Cellospielen nachging. Teddy ist ein einziges Nervenbündel und Mia liebte ihn sehr.

Dann gibt es da noch Adam. Mias erster Freund aus der High School. Er war einer dieser Typen, die nicht ständig versuchten cool zu sein, aber es einfach waren. Er war cool, genau so, wie er war. Er hatte seinen ganz eigenen Stil, war Mitglied der Band "Shooting Star", die langsam immer mehr an Bekanntheit errang und liebte Musik. Adam sprach Mia zuerst an, nachdem er sie schon länger im Musiktrakt der Schule beim Üben beobachtet hatte. Mia kann sich überhaupt nicht erklären, wo sein plötzliches Interesse an ihr herrührte, aber es geschah einfach. Was sich zwischen ihnen entwickelte, war mehr als nur eine nebensächliche kleine Teenie-Romanze. Es war eine nicht-kitschige, wahrhaftige Liebe. Als aber plötzlich zur Debatte steht, dass Mia möglicherweise nach New York zieht, wenn sie im Juillard-Konservatorium ein Stipendium bekommt, wurde es seltsam zwischen den beiden.

Meine Meinung:
Ich finde es, wie gesagt, bei solchen Büchern (sowie Thrillern), sehr umständlich eine richtige Rezension zu schreiben, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten, deshalb scheint sie vielleicht sehr ungenau, sehr grob. Aber ich möchte euch einfach nicht die Spannung verderben, denn das macht bei diesem Buch viel aus. Der "Aha"-Punkt trifft in dieser Geschichte schon sehr früh ein, was dies nochmal erschwert. Ich muss einfach sagen, dass ich wirklich unglaublich froh bin, dieses wunderbare Werk gelesen zu haben, denn es hat mich einfach vollkommen mitgerissen, mit den gigantischen Bergen aus Gefühl und der schwermütigen Stimmung im ganzen Buch. Und das Ende - Gott, das Ende! Mich kribbelt es in den Fingern, aber ich will ja nichts verraten. Die Tränen sind nur noch so aus meinen Augen geflossen! Ich hatte beim Lesen wirklich das Gefühl Mia kennenzulernen, so wie ihre ganze Umgebung. Aber dass ich selbst Geige spiele und ebenfalls sehr viel mit Musik zu tun habe, hat auch einen großen Faktor ausgemacht, der mich dazu bewegt hat, dieses Buch lieben zu müssen. Neben dem Lesen ist die Musik nämlich auch eine Leidenschaft von mir und ich habe mir auch einige der klassischen Werke, die im Buch erwähnt werden, angehört und hatte so auch das Gefühl noch mehr in der Geschichte "drin" zu sein. Ein Buch über "Bleiben oder Gehen", Familie, Freunde, Prioritäten, Erwachsenwerden, aber mehr als alles andere auch über die Musik und die Liebe selbst.

Fazit:
5 von 5 Punkten mit Herz!!! Weniger hätte dieses Buch auch nicht verdient. :')
Riesige Leseempfehlung!